Wer ist denn Europameister im Brotbacken?

Wir Deutschen sind Europameister im Brotverzehr.

Beim Griff in den Brotkorb langen die Bundesbürger kräftig zu. Knapp 85 Kilogramm Brot und Kleingebäck verspeist jede(r) Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Das sind rund 1500 Schnitten und 350 Brötchen oder täglich 232 Gramm, was vier Scheiben Brot plus einem Brötchen entspricht. Damit liegt Deutschland unter den Ländern der Europäischen Union nach wie vor mit Abstand an der Spitze.

Wir Deutschen sind Europameister im Brotverzehr.

Beim Griff in den Brotkorb langen die Bundesbürger kräftig zu. Knapp 85 Kilogramm Brot und Kleingebäck verspeist jede(r) Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Das sind rund 1500 Schnitten und 350 Brötchen oder täglich 232 Gramm, was vier Scheiben Brot plus einem Brötchen entspricht. Damit liegt Deutschland unter den Ländern der Europäischen Union nach wie vor mit Abstand an der Spitze.

Für die Europameister im Brotverzehr vermahlen die deutschen Mühlen jedes Jahr rund sieben Millionen Tonnen Weizen und Roggen - im Durchschnitt 6840 Getreidekörner pro Kopf und Tag. Das täglich' Brot ist für die Bundesbürger Realität. Das zeigen repräsentative Verbraucherbefragungen, die im Auftrag der CMA durchgeführt wurden: Nur 2 Prozent der Deutschen sind keine "Brotesser"! Damit haben Brot und Brötchen die höchste "kulinarische Frequenz" unter allen Lebensmitteln.

Im Durchschnitt wird täglich 2-mal und z. T. sogar noch häufiger in den Brotkorb gegriffen. Frühstück und Abendessen bleiben die traditionellen Brotmahlzeiten, zu denen bei 72 bzw. 85 % der Verbraucher Brot und Brötchen auf den Teller kommen. Aber auch mittags und zwischendurch hat sich Brot etabliert, denn für jeden Vierten ist auch dann nochmal "Brotzeit". Der Trend zur Brotzeit mit Snacks und kleinen Mahlzeiten verstärkt den Verbrauch von Brötchen, Baguettes und Kleingebäck-Spezialitäten. Rund ein Drittel aller Brote und Brötchen werden heute außer Haus gegessen, d.h. in Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung oder Imbiss-Betrieben.

Die große Vielfalt des deutschen Brot- und Kleingebäck-Sortiments liegt an der weltweit einmaligen Kombination von Weizen- und Roggenmehlen in den Rezepturen, die es unseren Bäckern erlauben, besondere Gebäcke herzustellen. Das spiegelt sich auch wider bei den Lieblings-Brotsorten der Bundesbürger, die von den Meinungsforschern repräsentativ ermittelt wurden: Roggen- und Weizenmischbrote führen mit zusammen 51% der Nennungen die Brot-Hitliste an. Mehrkorn- und Vollkornbrote liegen in der Beliebtheit an zweiter und dritter Position. Dabei sind die Brotvorlieben stark von regionalen Verzehrsgewohnheiten geprägt: In Ostdeutschland stehen Roggenmischbrote mit großem Abstand an der Spitze, im Norden sind Mehrkornbrote am beliebtesten. In der Region "Mitte-West" ist Vollkornbrot für die Verbraucher überdurchschnittlich attraktiv und bei den Südlichtern schneidet Weizenmischbrot so gut ab wie nirgends sonst in der Republik.

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