Wie lagere ich Brot richtig?

Drei Dinge sind das A und 0 der richtigen Brotbehandlung: Frischhaltung, Aufbewahrung, Sauberkeit. Roggenbrote, besonders Schrot-, Vollkorn- und Mischbrote mit hohem Roggenmehlanteil, bleiben länger frisch, weil sie einen höheren Säureanteil als Weizengebäcke haben. Sie eignen sich daher gut als Wochenend- oder Festtags-Genuss.

Drei Dinge sind das A und 0 der richtigen Brotbehandlung: Frischhaltung, Aufbewahrung, Sauberkeit. Roggenbrote, besonders Schrot-, Vollkorn- und Mischbrote mit hohem Roggenmehlanteil, bleiben länger frisch, weil sie einen höheren Säureanteil als Weizengebäcke haben. Sie eignen sich daher gut als Wochenend- oder Festtags-Genuss.

Zur Haltbarkeit
  • Weizenbrot: 1 - 3 Tage
  • Weizenmischbrot: 3 - 5 Tage
  • Mischbrot: 4 - 6 Tage
  • Weizenbrot: 5 - 7 Tage
  • Roggenmischbrot: 6 - 10 Tage
  • Roggenbrot: 8 - 12 Tage
  • Roggenvollkornbrot: 8 - 12 Tage

    Der Gesetzgeber hat bei vorverpackten Backwaren neben der Zutatenliste auch die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums vorgeschrieben. Bei unverpackter Ware lässt sich eine allgemeingültige Mindesthaltbarkeit für bestimmte Brotsorten nur schwer festlegen. Die Grafik gibt Ihnen eine kleine Orientierungshilfe. Oder fragen Sie Ihren Bäcker.

    Entscheidend für die Erhaltung der Genussqualität ist die richtige Aufbewahrung. Brot, Brötchen und alle Sorten an Kleingebäck sind bei Zimmertemperatur am besten aufgehoben. Bei längerer Aufbewahrungszeit muss man das Brot vor dem Austrocknen schützen - am besten durch luftdichte Lagerung. Geeignet für unverpackte wie angeschnittene Ware sind Kunststoffbeutel oder -folien. Aber auch Steingut-, Keramiktöpfe oder Brotkästen ohne Luftlöcher oder Schlitze. Knusprige Brote und Kleingebäcksorten, z. B. Brezeln, Baguettes, Brötchen, sollten unverpackt bei niedriger Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Da sie meist innerhalb von 4 bis 6 Stunden ihre Krustenrösche verlieren, sind sie für eine längere Aufbewahrung nicht besonders geeignet.

    Normalerweise gehört Brot nicht in den Kühlschrank. Denn bei Temperaturen von 3 bis 5 °C werden Brot und Kleingebäck schneller altbacken. Bei feuchtwarmer Sommerwitterung allerdings kann eine kurzfristige Lagerung im Kühlschrank durchaus zweckmäßig sein. Tiefgefroren kann man Brot einige Wochen lang bevorraten. Das Brot sollte so frisch wie möglich sein. Man verpackt es in gefriergeeignete Plastikbeutel und kühlt es schnell auf mindestens -18 °C herab. Wer Brötchen einfrieren will, sollte sie möglichst frisch zu 4-6 Stück in einem Kunststoffbeutel verpackt sofort einfrieren. Das Auftauen geht ganz fix in 3 bis 5 Minuten bei 200 bis 220 °C im Backofen. So wird die Kruste wieder schön rösch und knusprig. Brot will in Ruhe - mindestens 5 Stunden vor dem Verzehr aufgetaut werden. Eingefrorene Brotscheiben lassen sich einzeln schnell und bequem im Toaster auftauen.

    Wenn Brot aus dem Ofen kommt ist es durch seine keimfreie Kruste geschützt. Denn in den Backöfen bei rund 250 °C, hat der gefürchtete Schimmelpilz keine Überlebenschance Er gerät in den meisten Fällen erst in den Haushalten ans Brot. Deshalb immer alte Brotreste und Brotkrümel vom Aufbewahrungsort entfernen. Zusammen mit Feuchtigkeit begünstigen sie die Entstehung von Schimmel. Besonders angeschnittene Brote und einzelne Brotscheiben sind gefährdet. Mit ein paar Spritzern Essig oder Essigessenz im Wasser geht's dem Schimmelpilz wirkungsvoll an den Kragen. Wenn man damit alle 1 bis 2 Wochen den Aufbewahrungsort auswischt und gut trockenreibt, lagert das Brot sicher.

    Fazit

    Trotz bester Aufbewahrung schmeckt kein Brot so gut wie frisches Brot.

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