Bund beschließt Soforthilfeprogramm

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Die Bundesregierung hat ein Soforthilfe-Zuschussprogramm für Kleinunternehmen in Höhe von 50 Milliarden Euro beschlossen, denen Corona das Geschäft zerstört. 

Es soll in Kürze starten. Gewährt werden Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen – keine Kredite. Mit den Zuschüssen sollen insbesondere die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden, zum Beispiel Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten. Eckpunkte sind:

  • Unternehmer mit bis zu 10 Mitarbeitern erhalten bei den Landesbehörden Zuschüsse, die vor allem laufende Pacht- und Mietkosten decken sollen. Das Geld soll ab April fließen und muss nicht erstattet werden.
  • Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten sollen eine Einmalzahlung in Höhe von 9000 Euro für drei Monate bekommen.
  • Firmen mit bis zu zehn Vollzeitbeschäftigten sollen bis zu 15.000 Euro für 3 Monate erhalten.

Voraussetzungen: Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten müssen Folge der Corona-Krise sein. Antragsteller müssen eine Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona eidesstattlich versichern. Die Förderanträge sollen möglichst online gestellt werden. Bewilligung (Bearbeitung der Anträge und Auszahlung der Mittel) sollen durch die Bundesländer/Kommunen erfolgen.

Eine aktuelle Übersicht der beschlossenen Hilfen finden Sie auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums. Das Ministerium hat eine Hotline für Unternehmer eingerichtet, die Fragen beantwortet: (030) 18615 1515, Mo– Fr 9:00 bis 17:00 Uhr.

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