Handwerkskammern fordern schnelle unbürokratische Soforthilfe

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Die Präsidenten der drei Thüringer Handwerkskammern Manfred Scharfenberger, HWK Südthüringen; Stefan Lobenstein, HWK Erfurt und Klaus Nützel, HWK für Ostthüringen fordern schnellstmöglich unbürokratische Nothilfe für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, insbesondere im Handwerk.  

So soll ohne Zeitverzug ein Soforthilfeprogramm für diese Unternehmen aufgelegt werden. Sie schlagen eine nach Erwerbstätigenzahl gestaffelte Soforthilfe in folgender Höhe vor: bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro, bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro, bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Diese Soforthilfe sollte binnen einer Woche nach Antragsstellung ausgezahlt und als Entschädigung angesehen werden. Dabei sei es wichtig, auch klare Aussagen zur zeitlichen Dauer dieser Maßnahmen zu geben und die Betroffenen frühzeitig und umfassend zu informieren. Dazu gehörten aber auch weitere flankierende Schritte, beispielsweise die sofortige Beendigung der vorfristigen Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen und vieles mehr. „Wir brauchen jetzt eine Situation, in der das Handwerk und die mittelständische Wirtschaft als tragende Säulen unserer Gesellschaft Vertrauen in die getroffenen Maßnahmen haben, die Unternehmensexistenz wahren und auch für die Zeit nach dieser Krise Zuversicht gewinnen können.“, so die Präsidenten. 

Bild und Quelle: HWK Südthüringen

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